01.06.2026, Letzte Woche fand die Jahrestagung des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in Warnemünde statt. Zu den Highlights der dreitägigen Veranstaltung zählt die Öffentliche Festveranstaltung, bei der Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Bild) die Festrede hielt. In seiner Rede zur Öffentlichen Festveranstaltung kritisierte ZVEH-Präsident Stefan Ehinger den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung. Ehinger rief die E-Branche auf, gemeinsam die Energiewende voranzubringen, nahm dabei aber auch die Politik in die Pflicht. „Wir haben in den vergangenen Monaten miterleben müssen, wie Orientierung verloren geht, weil einzelne Säulen der Energiewende beschädigt werden, ohne, dass ein schlüssiger Gesamtplan sichtbar wird“, kritisierte Ehinger mit Blick auf die Reformen von Gebäudemodernisierungsgesetz (GEG/GMG), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder auch Netzpaket. Insbesondere warnte der ZVEH-Präsident davor, Wirtschaft und Energiewende gegeneinander auszuspielen oder – wie etwa bei der umstrittenen GMG-Reform – die Nutzung fossiler Energieträger als Freiheit zu verkaufen: „Das führt in Wahrheit in die Abhängigkeit und stellt nicht zuletzt eine Kostenfalle da.“ Aus dem Zickzack-Kurs der Regierung in Sachen „Energiewende“ resultiere Verunsicherung von Wirtschaft und Verbrauchern, so der ZVEH-Präsident.
Quelle:
www.zveh.de