HDE

Steuern runter, Stimmung rauf!

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18.09.2008, Laut dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) prägen derzeit negativen Faktoren wie etwa die Diskussion um Preissteigerungen oder Meldungen über die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage das Kaufverhalten stärker, als die positiven Einflüsse. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth (Bild): „Es ist mittlerweile fraglich, ob der Aufschwung der letzten Jahre den Einzelhandel als Spätstarter im Konjunkturzyklus noch erreicht. Was fehlt ist ein positiver Impuls, der nur von der Politik kommen kann. Nach Jahren der Steuererhöhungen ist es aus Handelssicht notwendig, ein beschäftigungsfreundliches Klima mit deutlichen Anreizen für mehr Leistung zu schaffen und hierbei auch den Mittelstand zu stärken.“ Der Verband wolle hierzu in Kürze ein Steuer- und Abgabensenkungskonzept vorstellen. Laut der repräsentativen Konjunkturumfrage des HDE bei 1.100 Unternehmen berichtet nur ein Viertel der Einzelhändler von einer positiven Geschäftsentwicklung, 44 Prozent von einem Negativtrend. Genth: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass der Einzelhandel in diesem Jahr seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um nominal plus 1,5 Prozent steigern wird. Preisbereinigt wird dies einem Rückgang von etwa minus 1,0 Prozent entsprechen.“

Quelle: www.einzelhandel.de
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