Kesa Electricals

Schlechtes Quartal der Elektronik-Filialen

10.09.2008, Die Kesa Electricals musst im abgelaufenen Quartal (31.7.) einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Der Elektronik-Filialist verzeichnete in britischen Pfund gerechnet – begünstigt durch den anhaltend starken Euro – zwar ein Plus von 14,4 Prozent. Wechselkursbereinigt lagen die Umsätze im Quartal jedoch nur noch 3,3 Prozent über Vorjahr. Flächenbereinigt musste man sogar einen Umsatzrückgang um 4,7 % hinnehmen. Dazu der Chief Executive Jean-Noel Labroue (Bild): „Dieses Quartal war erwartungsgemäß sehr hart. Das Handelsumfeld war in allen unseren Märkten, vor allem in Großbritannien, rückläufig.“ Die französische Tochter Darty verlor 0,2 % Umsatz in lokaler Währung, bereinigt lag der Rückgang bei 3,2 %. Darty eröffnete drei neue Märkte und 5 Küchen-Center. Die britische Filialkette Comet musst sogar einen Umsatzrückgang von 6,6 % im Quartal verbuchen, gleichbedeutend mit einem bereinigten Rückgang von 9,9 %. Vor allem die weiße Ware lief auf der Insel laut Unternehmen besonders schlecht. Die (Möbel-) Töchter BCC, Vanden Borre und Datart lieferten eine gutes Wachstum, die Ergebnisse in Spanien waren “enttäuschend”. Das Handelsgeschäft in Italien, Schweiz und Türkei entwickelte sich laut Kesa gut. Zur Sicherung von Investitionen, einem Restrukturierungsprogramm und des laufenden Geschäfts wurde ein 5-Jahres-Kredit in Höhe von 500 Mio. Euro abgeschlossen, der laufende Kredite ersetzt.

Quelle: www.kesaelectricals.com
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