24.04.2026, Der deutsche Möbelmarkt (Wohn- und Büromöbel) hat 2025 einen weiteren leichten Umsatzrückgang verzeichnet. Wie der neue „Branchenbericht Möbel“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung zeigt, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent auf ein Marktvolumen von 23,9 Milliarden Euro. Trotz des leichten Rückgangs liegt der Markt damit nominal weiterhin über dem Vorkrisenniveau von 2019 und konnte sich insgesamt mit Blick auf die letzten Jahre wieder stabilisieren. Ursächlich für die Entwicklung sind neben der anhaltend schwachen Konjunktur auch zusätzliche geopolitische Unsicherheiten, zuletzt verschärft durch den Krieg im Iran. Infolgedessen rechnen die Marktexperten damit, dass sich der erhoffte Aufschwung weiter verzögert. „2026 ist das Jahr der Positionierung. Wer die Seitwärtsbewegung des Marktes nutzt, um Strukturen zu optimieren, den Vertrieb zu stärken, das Sortiment zielgruppengerecht zu justieren und die Schnittstelle zwischen offline und online endlich zu schließen, wird 2027 und darüber hinaus wettbewerbsfähig sein. Wer wartet, riskiert, den Anschluss endgültig zu verlieren“, ordnet Prof. Dr. Philipp Hoog, Partner bei der BBE Handelsberatung, die Daten ein.
Quelle:
www.ifhkoeln.de