24.06.2026, Der deutsche Küchenmarkt zeigt sich im Jahr 2025 nach dem Rückgang im Vorjahr stabil. Insgesamt gaben Verbraucher im Jahr 2025 laut IFH Köln rund 13 Milliarden Euro für Küchenmöbel, Einbaugeräte und Zubehör aus – der Umsatz bewegt sich damit auf Vorjahresniveau. Trotz moderater Preissteigerungen, etwa bei Materialien, bleibt die Küche das absatzstärkste Segment im Bereich Wohnen und Einrichten und verzeichnet seit 2016 ein Wachstum von rund 16 %. Das zeigt der neue „Branchenbericht Küche“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung und Aroundhome. Ein Blick auf die drei Teilmärkte Küchenmöbel, Einbaugeräte und Zubehör/Montagen zeigt, dass Küchenmöbel weiterhin das größte Segment bilden und in den vergangenen Jahren Marktanteile hinzugewinnen konnten. Demgegenüber spielen technologische Trends wie Smart Home in der Küche bislang nur eine untergeordnete Rolle. So misst die große Mehrheit der befragten Kunden vernetzten Anwendungen und digitalen Zusatzfunktionen derzeit nur eine geringe bis keine Bedeutung bei der Kaufentscheidung bei, so die Studie. Die Vertriebsstruktur des Küchenmarktes wird weiterhin klar vom stationären Handel geprägt. Mit einem Marktanteil von 39,3 % ist der Möbel-Fachhandel – einschließlich Filialisten – der wichtigste Vertriebskanal, noch vor Küchenspezialisten und -fachmärkten.
Quelle:
www.ifhkoeln.de