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Rasche Reformen angemahnt

24.08.2026, Vor der zweitägigen Kabinettsklausur der Bundesregierung macht der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich, wie herausfordernd die Lage für den Einzelhandel ist. Der Verband fordert deshalb die rasche Umsetzung der bereits geeinten Reformen und mahnt weitere Schritte für die Wirtschaft an. „Die Lage im Einzelhandel ist dramatisch. Seit Jahren kommt die Verbraucherstimmung nicht richtig in Schwung, das hinterlässt tiefe Spuren in der Branche und in den Innenstädten. Die Bundesregierung hat den großen Reformbedarf richtig identifiziert und ist erste Schritte gegangen. Jetzt geht es aber um eine schnelle Umsetzung. Die Menschen und die Unternehmen müssen endlich positive Auswirkungen der Reformen im Alltag zu spüren bekommen. Nur dann können das Vertrauen und damit auch eine bessere Verbraucherstimmung zurückkehren“, so HDE-Präsident Alexander von Preen (Bild). Es sei richtig und wichtig, die Einkommensteuer und das Rentensystem zu reformieren. Dabei sei insbesondere die Abschaffung der Rente mit 63 unausweichlich. Allerdings gelte es bei den anstehenden Reformen, unnötige und sehr schädliche Kollateralschäden zu vermeiden. So dürften die Minijobs bei den Sozialreformen nicht unter die Räder geraten. In der Krise gelte es stattdessen die Arbeitskosten zu reduzieren und mehr Flexibilität zu ermöglichen. „800.000 Minijobber im Einzelhandel und viele Unternehmen in der Branche sind auf einen vernünftigen und zukunftssicheren Umgang mit dieser Beschäftigungsform angewiesen. Da sollte die Politik nicht mit den Lebensmodellen vieler Menschen spielen“, so von Preen weiter.

Quelle: www.einzelhandel.dek
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