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Innovationsfreundliche KI-Regulierung

23.05.2024, Vor der Europawahl am 9. Juni 2024 und im Kontext der Annahme der KI-Verordnung (AI-Act) durch den Rat betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Chancen und Risiken der neuen Regulierung für den Einzelhandel. Der AI-Act soll Systeme Künstlicher Intelligenz (KI) durch einen einheitlichen Rechtsrahmen klassifizieren und je nach Risiko mit bestimmten Anforderungen und Vorgaben belegen. Der HDE mahnt dabei eine einheitliche Umsetzung an, welche für alle Betroffenen in der Praxis die benötigte Rechtssicherheit bringen muss. „Es bestehen noch offene Fragen im Hinblick zu den neuen Vorgaben, etwa im Bereich sogenannter Hochrisiko-KI, die es zeitnah zu klären gilt", so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp (Bild). Dazu müssten die entsprechenden Leitlinien unter Einbindung betroffener Wirtschaftsakteure schnellstmöglich erstellt werden. Außerdem müsse unbedingt vermieden werden, dass Unternehmen je nach Standort in der EU durch unterschiedliche Auslegungen der Vorgaben vor jeweils andere Anforderungen gestellt werden. „Die Regelungen des AI-Acts einheitlich in der gesamten EU umzusetzen, ist für die Wirtschaftsstandorte Deutschland und Europa von großer Bedeutung. Es darf kein Flickenteppich entstehen", so Tromp weiter. Der HDE betont, dass es hier vor allem auf Innovationsfreundlichkeit und möglichst wenig Bürokratie ankommt.

Quelle: www.einzelhandel.de
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