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2G-Regeln verderben das Weihnachtsgeschäft

13.12.2021, Die Einführung der 2G-Regelung für den Einzelhandel mit nicht-täglichem Bedarf führt bei den Unternehmen zu schweren Umsatzeinbrüchen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 1.100 Händlern. Demnach blicken mehr als 70 Prozent der Handelsunternehmen mit negativen Erwartungen auf die restlichen Tage des Jahres. Der HDE fordert deshalb schnelle Anpassungen bei der Umsetzung der 2G-Vorgaben. „Das Weihnachtsgeschäft ist in diesem Jahr für viele Händler eine Katastrophe. Was eigentlich der positive Höhepunkt des Jahres sein sollte, ist jetzt oft ein Loch ohne Boden", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth (Bild). Die aktuelle HDE-Umfrage macht deutlich, dass die Handelsunternehmen, die unter 2G-Zugangsbeschränkungen arbeiten, in der abgelaufenen Woche knapp ein Drittel ihrer Vorkrisenumsätze verloren haben. Gut läuft es demnach nur im Lebensmitteleinzelhandel sowie im Onlinebereich. „Viele Handelsunternehmen schreiben das Weihnachtsgeschäft bereits ab. Wenn man weiß, dass die letzten beiden Monate gewöhnlich die mit Abstand umsatzstärkste Zeit des Jahres sind, ist das eine dramatische Entwicklung", so Genth.

Quelle: www.einzelhandel.de
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