29.09.2026, Eine neue
EHI-Studie zeigt einen digital gut ausgestatteten und zugleich komplexer werdenden E-Commerce-Markt. Während digitale Grundfunktionen in vielen Bereichen etabliert sind, werden kosten- und aufwandsintensive Zusatzleistungen rund um den Versand selektiver angeboten und stärker an Bedingungen geknüpft. Mobile Wallets wachsen stark an und Kundenchats sind mehrheitlich KI-gestützt. Wallets und Kreditkarten bilden 2026 die am häufigsten angebotene digitale Zahlungsart. 97,2 Prozent der 1.000 Shops bieten Wallets an. Mit Kreditkarten kann man ebenfalls bei fast allen E-Commerce-Anbietern (96,6 Prozent) bezahlen, wobei Visa (94,3 Prozent) und Mastercard (94,1 Prozent) deutlich vor American Express (52,3 Prozent) rangieren. Besonders auffällig ist die Entwicklung innerhalb der Wallets: Während Paypal mit 96,3 Prozent nach wie vor am häufigsten vertreten ist, hat Apple Pay mit 49,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als es 37,8 Prozent waren, deutlich aufgeholt. Auch Google Pay ist von 23,1 Prozent im letzten Jahr auf 32,0 Prozent geklettert. Mit 81,7 Prozent bleibt der Rechnungskauf nahezu unverändert eine der am häufigsten angebotenen Zahlungsarten. Ratenkauf bzw. Finanzierung ist bei 45,9 Prozent eine Option. Wero wird in der aktuellen Erhebung erstmals separat ausgewiesen und ist bei 3,0 Prozent der untersuchten Onlineakteure verfügbar. Versandinformationsseiten gehören mit 95,8 Prozent zum Standard. Click & Collect wird insgesamt von 34,6 Prozent angeboten – das entspricht rechnerisch rund 69 Prozent der Shops mit stationärem Geschäft. 63,3 Prozent kommunizieren die durchschnittliche Lieferzeit. Ein persönliches Lieferzeitfenster offerieren nur 3,4 Prozent.
Quelle:
www.ehi.org