01.09.2008, In seiner Rede anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin forderte Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet (Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, das Auditorium aus Fachhandel, Politik, Wirtschaft und Medien auf, gemeinsam die Verbraucher stärker für energieeffiziente und ressourcenschonende Hausgeräte zu sensibilisieren. Gutberlet: „Gemeinsam können wir – Hersteller, Handel und Politik – viel dazu beitragen, dieses große Ziel zu verwirklichen.“ Schon heute seien die privaten Haushalte der weltweit zweitgrößte Energieverbraucher und die drittgrößte Quelle von Kohlendioxidemissionen. Rund die Hälfte der Elektrizität werde dabei durch Hausgeräte verbraucht. „Hausgeräte sind eine der wenigen Möglichkeiten, wie die privaten Haushalte mit überschaubaren Investitionen etwas gegen die steigenden Energiepreise unternehmen können,“ sagte Gutberlet. Der BSH-Chef stellte drei Forderungen auf: 1. Ein informatives und dynamisches, neues Energielabel, das die Einsparpotentiale noch deutlicher macht. 2. Staatliche Förderprogramme, wie es sie bereits in Spanien oder Italien gibt, weil so den Verbrauchern zusätzliche Anreize für den Kauf der in der Anschaffung teureren hocheffizienten Geräte geboten werden können. 3. Eine noch bessere und umfassendere Information der Verbraucher durch Hersteller, Handel und Politik.
Quelle:
www.bsh-group.de