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KI verändert Unterhaltungselektronik

01.09.2026, Die Gesamtumsätze mit Unterhaltungselektronik wie Fernsehern, Audiogeräten und Digitalkameras sind laut dem IT-Industrieverband Bitkom weiterhin leicht rückläufig. Gleichzeitig sorgt der Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz für neue Entwicklungen, etwa bei Filmen und Musik oder bei smarten Kopfhörern und Brillen. Das zeigt die neue Trendstudie des Verbandes zur „Zukunft der Consumer Technology 2026“, die der Bitkom vor dem Start der IFA in Berlin vorstellte. Aktuellen Prognosen des Bitkom zufolge wird der Markt für Unterhaltungselektronik in diesem Jahr um 2,4 Prozent von 7,8 auf 7,6 Milliarden Euro zurückgehen. Derzeit schauen noch immer 81 % der Deutschen ab 16 Jahren zumindest hin und wieder das aktuelle Fernsehprogramm über Kabel, Satellit oder Antenne. Demgegenüber streamen inzwischen 89 % der Deutschen Videos, Sendungen oder Filme über das Internet. 91 % der Deutschen wollen, dass Serien und Filme, die mit KI erstellt wurden, als solche klar erkennbar gekennzeichnet werden. 72 Prozent sehen KI-generierte Inhalte als Bedrohung für die klassische Filmindustrie. Gleichzeitig fände es ein Drittel (32 %) in Ordnung, würde ein KI-generierter Film bedeutende Preise wie einen Oscar gewinnen. Eine gewisse Offenheit besteht außerdem, KI für die Individualisierung von Filmen selbst einzusetzen: 24 % würden sich mittels KI gerne selbst als Held in ihre Lieblingsfilme einfügen können. 17 % würden gerne bestehende Filme und Serien verändern oder weiterschreiben. Rund ein Viertel (24 %) hat Interesse, mit KI einen Film über das eigene Leben erstellen zu lassen. Auch im Audiobereich bringt KI Veränderungen. 44 % der Deutschen gehen davon aus, dass in 10 Jahren ein Großteil der Musik von KI erzeugt wird. Dabei sehen drei Viertel (75 %) KI als Bedrohung für die klassische Musikindustrie, so Bitkom.

Quelle: www.bitkom.org
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