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Analogübertragung Ende 2012 abschalten

10.09.2008, Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Jochen Homann (Bild) brachte im Rahmen einer IFA08-Diskussionsrunde die uneingeschränkte Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zum Ausdruck, mit gemeinsam verabredeten Maßnahmen der Politik und der Wirtschaft für das schnellstmögliche Abschalten noch analog genutzter Übertragungswege des Rundfunks Sorge zu tragen. Er verband dies mit dem Wunsch an die Branche, den analogen "Switch-off" sowohl für den Satelliten als auch für die Fernsehkabel noch vor Ablauf des Jahres 2012 Realität werden zu lassen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass erst ca. 47% der Haushalte in Deutschland über einen digitalen TV-Empfänger verfügen, diskutierten Spitzenvertreter der Rundfunkveranstalter und Infrastrukturbetreiber sowie des Handels und der Geräteindustrie über Aktivitäten der Branche, die zu Beschleunigungseffekten der Digitalisierung des Breitband-Fernsehkabels und des direkt empfangbaren Satelliten führen werden. Davon profitieren werden in erster Linie die Konsumenten, da die Investitionen in neue Flachbildschirme bzw. digitales Empfangsgerät erst dann in einen Mehrwert münden, wenn auch die Signale digital bis zum Empfänger geführt werden können. Verbesserte Bildqualität, erhöhte Programmvielfalt, Interaktivität und insbesondere das hochauflösende Fernsehen (HDTV) sind Argumente pro Digitalisierung, denen sich der Rezipient nicht entziehen wird.

Quelle: www.bmwi.de
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